Soundkarten: Surround-Sound für Gaming und Heimkino
Jede Soundkarte ist in der Lage, Klänge über PC-Lautsprecher oder Hi-Fi-Anlage wiederzugeben oder auch aufzunehmen. Soundkarten gibt es intern – als PCI- und PCI-Express-Steckkarte – oder als externer USB-Stick. Bei vielen PCs sind Soundchips „onboard“, also auf dem Motherboard integriert. Dennoch spricht vieles für eine eigenständige Soundkarte: Diese bietet in aller Regel ein besseres Klangerlebnis als der Onboard-Soundchip.
Dank Raumklang mitten im Geschehen
Welche Soundkarte Sie wählen, sollte vom Einsatzzweck abhängen: ob Sie bevorzugt spielen, Videos schauen oder Musik genießen möchten.
Für ein realitätsnahes Gaming-Erlebnis ist ein guter Raumklang - häufig als 3D-Sound bezeichnet - von Vorteil: So lassen sich Geräusche oder sich nähernde Gegner schnell und präzise orten. Einen solchen präzisen Raumklang ermöglicht Features wie OpenAL oder das von Soundkarten-Hersteller Creative entwickelte EAX. Aktuell ist hier die Version EAX Advanced HD 5.0.
Auch für den richtigen Kinosound und das Gefühl, mitten im Geschehen zu sitzen, ist ein guter Raumklang wichtig. Im Heimkino-Bereich sorgen die Sound-Technologien Dolby Digital (5.1 Sound) beziehungsweise THX (7.1 Sound) für ein stimmungsvolles Klang-Erlebnis. Gamer und Heimkino-Enthusiasten sollten darauf achten, dass Ihre Karte Surround-Sound unterstützt, also 5.1- oder gar 7.1-Sound. Eine solche Karte ist in der Lage 5 bzw. 7 Boxen plus einen Subwoofer anzusteuern. Gamer, die per Kopfhörer oder Headset Surround-Sound genießen wollen, benötigen eine Soundkarte mit Features wie „Dolby Headphone“ oder „CMSS-3D Headphone“.
Soundkarten-Kauf: Der gute Ton macht den Musikgenuss
Für echtes Hi-Fi-Vergnügen und Musikgenuss setzen viele Anwender nicht auf Surround-Sound sondern auf Stereo-Lautsprecher für einen möglichst klaren und natürlichen Klang. Eine wichtige Rolle spielt hier der Rauschabstand: Dieser sollte bei 100 Dezibel oder noch höher liegen, für klare Töne ohne Rauschen.
Die beste Soundkarte nutzt jedoch wenig, wenn schlechte Lautsprecher oder Kopfhörer das Hörvergnügen bremsen. Bei knappem Budget lohnt es sich in der Regel mehr, zuerst in hochwertige Lautsprecher beziehungsweise Headsets zu investieren. Die Soundkarte lässt sich auch später noch bequem nachrüsten.
Infos zur Finanzierung
Angaben stellen zugleich das repräsentative Beispiel im Sinne des
§ 6a PAngV dar. Vermittlung erfolgt ausschließlich für die Commerz Finanz GmbH, Schwanthalenstr. 31, 80336 München.
